Dienstag, 30. August 2011

Freunde Palästinas

Die „Vereinigung der Freunde Palästinas in Sachsen-Anhalt e.V. “ versteht sich als freier, parteipolitisch unabhängiger Verein, der auf demokratischer Grundlage einen Beitrag zur internationalen Völkerverständigung leisten will.
 
Der Verein ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden und steht allen offen, die sich für Palästina, seine Kultur, Geschichte und seine Menschen interessieren.

Der Verein steht auf der Basis der Charta der Vereinten Nationen und unterstützt alle Resolutionen des Sicherheitsrates zur Palästinafrage.


Was wollen wir?
Wir wollen uns einsetzen für die Förderung der Friedensverhandlungen zwischen Palästina und Israel, für die Verständigung zwischen palästinensischen und israelischen BürgerInnen und für die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts des palästinensischen Volkes einschließlich der Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates.

Wir informieren über die historische Entwicklung im Nahen Osten und die aktuelle Lage des Friedens-prozesses durch Informationstätigkeit und Bildungsveranstaltungen.

Wir wollen Interesse wecken für die Menschen Palästinas, für ihre Kultur und ihren Lebensalltag durch kulturelle Veranstaltungen, wie Vorträge, Ausstellungen und Feste.  

Wir unterstützen humanitäre Hilfsaktionen und suchen die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Initiativen, die für Frieden und Völkerverständigung eintreten.  

Wir wollen Kontakte herstellen zwischen Deutschen und Palästinensern und freundschaftliche Beziehungen untereinander fördern.


Quelle

Donnerstag, 11. August 2011

Trotz US-Kritik: Israel baut in Ost-Jerusalem

Das israelische Innenministerium billigt den Bau von 1600 Wohnungen in Ost-Jerusalem. Damit ignorieren die Israelis die scharfe Kritik aus den Vereinigten Staaten und der Palästinenser. Letztere sehen den Ostteil Jerusalems als Hauptstadt ihres noch zu gründenden Staates. 

http://www.n-tv.de/politik/Israel-baut-in-Ost-Jerusalem-article4030616.html

Donnerstag, 23. Juni 2011

Der Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich !!

Uri Avnery vertritt seit 1948 die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und die Koexistenz zweier Staaten: des Staates Israel und des Staates Palästina, mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. Uri Avnery schuf eine Weltsensation, als er mitten im Libanonkrieg (1982) die Front überquerte und sich als erster Israeli mit Arafat traf. Er stellte schon 1974 die ersten geheimen Kontakte mit der PLO-Führung her.


Uri Avnery:

Leugnen, leugnen

DIESER UNSINN mit der Anerkennung Israels als “jüdischer Staat”, das reicht mir jetzt.

Er gründet sich auf eine Reihe hohler Phrasen und ungenauer Definitionen, ohne irgendeinen realen Inhalt. Er dient vielen verschiedenen Zwecken; fast alle sind böse.

Binyamin Netanyahu benützt ihn als Trick, um die Errichtung des palästinensischen Staates zu blockieren. In dieser Woche erklärte er, dass es für diesen Konflikt keine Lösung gäbe. Warum? Weil die Palästinenser nicht damit einverstanden sind, uns als „jüdischen Staat“ anzuerkennen.



Neue Kampfansage

Die Antisemitismuskampagne gegen Die Linke droht die Partei zu spalten und damit die einzige parlamentarische Opposition zu Krieg und Sozialabbau auszuschalten. An der (selbst)zerstörerischen Operation wirken führende Genossen mit, allen voran der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch.


Von Rüdiger Göbel in der Tageszeitung "junge Welt" vom 22. Juni 2011

Albrecht Müller zum "Antisemitismusbeschluss" der Linksfraktion im Bundestag:

Mit der Linkspartei beschäftige ich mich deshalb, weil es dort mehr als in anderen Parteien noch Kräfte gibt, die sich der neoliberalen und militärpolitischen Gleichschaltung entziehen und erwehren. Ohne die Linke werden sich Grüne und Sozialdemokraten vollends ergeben. Wer eine Alternative zur herrschenden Lehre und Politik will, wer will, dass sich bei der SPD und den Grünen Widerstand gegen die Agenda 2010 und die Fortsetzung dieser falschen Linie regt, muss daran interessiert sein, die Linke in möglichst vielen Parlamenten vertreten zu sehen. Dagegen wird massiv mobilisiert nach dem Motto: Entweder: Ihr passt Euch an, oder: Ihr habt in den Parlamenten – und an der Regierungsmacht sowieso – nichts zu suchen. Mit der Resolution zum Antisemitismus vom 7. Juni hat die Bundestagsfraktion der Linken die Rettung durch Anpassung versucht. Damit hat sie die Stöckchen geschnitzt, über die die Linke in Zukunft wird springen müssen. Albrecht Müller.


Hier zum ausführlichen Text (www.nachdenkseiten.de)

Die LINKE schafft sich selbst ab

Die LINKE schafft sich selbst ab Der Beschluss der Fraktion der LINKEN vom 7.Juni 2011 ist ein merkwürdiger politische Akt, empörend und befremdend zu gleich. Da fragt man sich, wer die Linke zu einer solchen Erklärung gedrängt …Weiterlesen 

Montag, 20. Juni 2011

Weltweit 44 Millionen Menschen auf der Flucht

NATO bombt und verbreitet Elend
Seit Monaten dauert die NATO-Offensive in Libyen an, ohne dass sich ein Kriegsende abzeichnet. Allein ins Nachbarland Tunesien sind seit Kriegsbeginn über 400 000 Menschen verschiedener Nationalitäten geflohen. Laut Internationaler Organisation für Migration sind es gar über 960 000, die meisten davon schwarzafrikanische Migranten, die auf der Suche nach Schutz vor den Kämpfen das Land verlassen haben.
Die Bereitschaft der Krieg führenden Staaten, sich solidarisch um die Flüchtlinge zu kümmern, hält sich indessen in engen Grenzen. Für UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres war das Anlass, die internationale Gemeinschaft vor dem Weltflüchtlingstag zu mehr Unterstützung für Tunesien bei der Versorgung der Libyen-Flüchtlinge aufzurufen. »Ich danke dem tunesischen Volk und der tunesischen Regierung für ihre Gastfreundschaft und ihre beeindruckenden Anstrengungen zum Wohle der libyschen Flüchtlinge«, sagte Guterres nach einem Treffen mit dem tunesischen Außenminister Mouldi Kefi vor Journalisten.
In Sachen Libyen stießen die bisherigen Appelle der UNHCR auf bescheidene Resonanz: Nur für rund 60 Prozent der veranschlagten 80,6 Millionen Dollar gibt es bisher Zusagen.